Klett-Cotta-Verlag Psychology
Kontextuelles

Über die Konstruktion von Identität, Körper und Sexualität im Internet – Erotische Schnittstellen zwischen Erweiterung und Begrenzung


Oktober 1998, 23. Jahrgang, Heft 4, pp 413-420



Zusammenfassung
Das Internet als sozialer Raum zusammengeschlossener Computernetzwerke wird wie jedes andere Medium (Sprache, Buch, Film) von Beginn an auch erotisch besetzt. Dieser Beitrag stellt überblicksartig dar, welche technischen Systeme den Online-Anwender/innen zur Verfügung stehen, im Internet erotisch und in Echtzeit mit anderen Menschen zu kommunizieren.
Um für die sexuelle Kommunikation resonanz- und beziehungsfähig zu werden, bedürfen die Handelnden im Internet lesbarer Identitäten. Die Struktur des Netzwerkes erlaubt den Akteur/innen, solche Identitäten unter experimentellen Vorzeichen zu schaffen und sie auszuprobieren. Entwickeln sie mit ihren Identitäten die Bereitschaft, sich den anderen Online-Wesen zu öffnen, entstehen Beziehungsangebote, die zu schwachen oder starken Bindungen, zu flüchtigen Begegnungen oder intensiven Flirts über viele Wochen führen können.

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