Klett-Cotta-Verlag Psychology
Debatte

Besprechung zu Resilienz aus der Sicht der betroffenen Subjekte. Die autobiografische Perspektive (2017)


Juli 2017, 42. Jahrgang, Heft 3, pp 234-239

DOI 10.21706/fd-42-3-234



Zusammenfassung
Dieser Beitrag bezieht sich auf die Besprechung eines Buches, das sich aus der Masse der Bücher über Resilienz dadurch heraushebt, dass Akteure in biografischer Hinsicht in den Blick genommen werden. Jedoch misslingt dieses Vorhaben im Ansatz, weil Akteure, die per definitionem handelnd ihrer Welt begegnen, in ihrer Innerlichkeit thematisiert und damit ihrer Welt entgegengestellt werden – eine Entscheidung, die bei Sozialpädagogen überrascht. Möglicherweise kann man von diesem Fach nichts anderes erwarten, allerdings bleibt dieses Buch damit hinter den Möglichkeiten zurück, die die Sozialwissenschaften zum Thema Resilienz und menschliches Handeln zu bieten haben.

Schlüsselwörter
Resilienz; Biografie
Keywords
no keywords found
mots-clés
mots-clés non définis
  1. Boss, P. (2008). Verlust, Trauma und Resilienz – die therapeutische Arbeit mit dem »uneindeutigen Verlust«. Stuttgart: Klett-Cotta.
  2. Bourdieu, P. (1990). Die biografische Illusion. BIOS – Zeitschrift für Biografieforschung und oral history, 1, 75 – 81. Verändert wieder abgedruckt in: P. Bourdieu (1998). Praktische Vernunft. Zur Theorie des Handelns. Anhang 1 (S. 75 – 83) Frankfurt a. M.: Suhrkamp.
  3. Bronfenbrenner, U. (1976). Ökologische Sozialisationsforschung. Hrsg. v. Kurt Lüscher. Stuttgart: Klett-Cotta.
  4. Camus, A. (1995). Der erste Mensch. Frankfurt a. M./Wien: Büchergilde Gutenberg.
  5. Conger, R. D., & Elder, G. H. Jr. (1994). Families in Troubled Times. Adapting to Change in Rural America. New York: Aldine de Gruyter.
  6. Funcke, D., & Hildenbrand, B. (2009). Unkonventionelle Familien in Beratung und Therapie. Heidelberg: Carl-Auer.
  7. Hildenbrand, B. (2011). Einführung in die Genogrammarbeit. Heidelberg: Carl-Auer (3., überarb. Aufl.).
  8. Hildenbrand, B. (2012). Objektive Daten im Gespräch. Die biografische Illusion: Der Gang der Argumentation bei Pierre Bourdieu. Sozialer Sinn, 1, 57 – 78.
  9. Przyborski, A., & Wohlrab-Sahr, M. (2008). Qualitative Sozialforschung – ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg.


Kopieren Sie diesen Link:

https://doi.org/10.21706/fd-42-3-234

 Lesezeichen hinzufügen